Durch vorbeugende Maßnahmen kann man Brände im Haus zwar fast

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ausschließen, aber nicht ganz verhindern. Jedes Feuer hat, bedingt durch die Vielzahl brennbarer Stoffe, seine eigenen chemischen Prozesse und Vorgänge. Deshalb gibt es keinen Universalfeuerlöscher für jeden Brand. Tragbare Feuerlöscher können mit Pulver, Wasser, Schaum oder Kohlendioxid gefüllt werden. Das Löschmittel muss stets auf den jeweiligen Brennstoff abgestimmt werden, um eine optimale Löschwirkung zu erzielen. Zur Bekämpfung von Bränden der Brandklasse A, B und C haben sich Pulverfeuerlöscher am besten bewährt. Das Pulver befindet sich in einem Stahlbehälter und steht dort unter Druck des Treibmittels Stickstoff (Dauerdruckfeuerlöscher) oder wird erst im Einsatzfall durch das getrennt untergebrachte Treibmittel Kohlendioxid unter Druck gesetzt (Aufladefeuerlöscher).

Dauerdruckfeuerlöscher sind für den Verbraucher preiswerter, aber aufwendiger zu warten. Sie gehören an einen festen, jederzeit zugänglichen Platz, den alle Familienmitglieder oder Hausbewohner kennen. Nur überprüfte Feuerlöscher garantieren Betriebssicherheit. Deshalb sollten sie unbedingt nach spätestens zwei Jahren von einem sachkundigen Kundendienst gewartet werden. Es sollte jeder mit der Handhabung und Funktion der Geräte vertraut sein. Mehrere kleinere und mittlere Feuerlöscher im Haus verteilt, können im Brandfall manchmal schneller eingesetzt werden als ein großes Gerät.

In jedem gewerblichen Betrieb wird behördlich darauf geachtet, dass Feuerlöscher in ausreichender Zahl an den richtigen Stellen vorhanden sind. Dagegen hat jeder Wohnungs- und Eigenheimbesitzer die Freiheit, für einen ausreichenden Brandschutz selbst zu sorgen. Dieses ist aber in vielen Häusern noch eine sehr große "Schwachstelle". Besonders Elektrogeräte in der Küche wie Herd, Geschirrspüler, Kaffeemaschine, Toaster, Waschmaschine usw. sind häufig Ursache eines Brandes. Laut statistischen Untersuchungen spielt bei jedem fünften Brand die Elektrizität bei der Brandentstehung eine Rolle. Bei Fernseh- und Elektrogeräten sowie Heizdecken muss mit Brandgefahren gerechnet werden; ebenso beim leichtsinnigen Umgang mit brennenden Kerzen oder mit Zündhölzern am offenen Kamin.

Da bei verschiedenen Bastelarbeiten brandgefährdete Werkzeuge und Werkstoffe eingesetzt werden, ist auch hier die Brandgefahr nicht zu unterschätzen. Die Lagerung von Schmierstoffen, Reifen, Fahrzeugelektrik sowie elektrischen Werkzeugen wird allgemein in der Garage vorgenommen und bringt eine erhöhte Brandgefahr. Bei Öl-, Gas- und Elektroheizungsanlagen sollte optimal vorgebeugt werden. In vielen Fällen wird ein Entstehungsbrand zwar rechtzeitig erkannt, jedoch für die schnelle und erfolgreiche Bekämpfung fehlt dann ein Feuerlöscher. Durch vorbeugenden Brandschutz schützen Sie sich und Ihre Familie.

Kontakt

  • Feuerwehrhaus Elsbethen
  • Halleiner Landesstrasse 28a
  • 5061 Elsbethen
  • Email: ff-elsbethen@lfv-sbg.at
  • Telefon +43 662/623966 (nicht ständig besetzt)
  • Fax +43 662/623966-10
  • LZ Vorderfager
  • Vorderfager 41
  • 5061 Elsbethen
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